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Hier erscheinen regelmäßig aktuelle und interessante Beiträge rund um die Angelei, den Verein, Gewässer usw...
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Weil immer wieder danach gefragt wird:

Unter diesem Link findet Ihr die Allgemeinverfügung zum Angeln im Biosphärenreservat UND die Karten mit den Angelausschlussbereichen:

https://www.elbetal-mv.de/biosphaerenreservat/gesetzliche-grundlagen/allgemeinverfuegungen.html

Da es hier andauernd Missverständnisse und Ärger gibt, lest Euch das bitte durch !!

Hinweis: die rot gestrichelten Linien bei den Fliessgewässern bedeuten keine Komplettsperrung !
Es ist in den allermeisten Fällen lediglich EINE Uferseite für die Begehung gesperrt !

Um Euch langes Herumsuchen zu ersparen, hier die Karten mit Bezeichnung der Gewässer:

Karte1: Sude/Elbe Bereich Gothmann
Karte2: Sude/Schaale, Bereich Schaalemündung
Karte3: Rögnitz
Karte4: Elbe bei Dömitz
Karte5: Löcknitz bei Polz
Karte6: Schaale zwischen Zahrensdorf und Blücher
Karte7: Sude bei Quassel
Karte8: Sude bei Gößlow


Der Vorstand des SAV Boizenburg/E. e.V. gibt bekannt:

Verbot von Drillingshaken im Boizenburger Hafen während der Winterzeit !

Da in den letzten Jahren vermehrt beobachtet wurde, das der Hafen den Fischen als Winterlager dient,
legt der SAV Boizenburg/E e.V. mit Wirkung ab 1. November 2016 fest:

Vom 1. November bis 30. März jeden Jahres darf im Hafen Boizenburg nicht mit Drillingshaken geangelt werden. Die Regelung gilt für den Hafen vom Hafenkopf bis zum Ende der Steganlage des Bootsvereins (elbseitiges Ende).

Es darf nur EIN einschenkliger Haken per Angel verwendet werden, die Spannweite (kürzester Abstand zwischen der Hakenspitze und dem Schenkel) darf 9mm nicht überschreiten. Bei der Verwendung eines Gummiköders ist nur die Montage als Drop-Shot-Rig zulässig.

Der Köder muss eine Länge von mindestens 10 cm haben, der Abstand zwischen Beschwerungselement (Blei) und Anbindepunkt des Hakens bzw. des Hakenvorfachs muss mindestens 50 cm betragen. Bei Verwendung eines Vorfachs am Haken darf dieses eine Länge bis maximal 5 cm haben.


Der Vorstand des SAV Boizenburg/E. e.V. gibt bekannt:

Schutzmaßnahmen zum Aufbau und Erhalt eines stabilen Bachforellenbestandes in der Boize

Der Vorstand des SAV Boizenburg/E. e.V. bemüht sich seit einigen Jahren um die Wiederansiedlung der Bachforelle in der Boize. Erste Untersuchungen und Fangergebnisse bestätigen den Erfolg dieser Maßnahme, und die ersten Laichaktivitäten sind ebenfalls zu verzeichnen.
Um diesen Bestand weiter zu erhalten und zu stabilisieren, hat der Vorstand des SAV Boizenburg am 31. Juli 2014 einstimmig folgende Schutzbestimmungen für die Boize
beschlossen:

1. Generelles Angelverbot in der Boize in der Zeit
vom 1. Oktober bis 30. April jeden Jahres.
Dies beinhaltet ebenfalls die Wallgräben und den Färbergraben in Boizenburg,
sowie die "Alte Boize" von der Ellernholzschleuse bis zur Straßenbrücke Altendorf
(Nächste Brücke unterhalb der B5).
Unterhalb Straßenbrücke Altendorf kann der Schacksgraben weiter normal beangelt werden.
Die üblichen Schutzbestimmungen am Fischaufstieg Schöpfwerk Hafen sind zu beachten !


2. Im Waldstück Gresser Schloss wurde eine Schonstrecke eingerichtet.
Dort herrscht das ganze Jahr über ein generelles Angelverbot ! Die Schonstrecke erstreckt sich von der Straßenbrücke Schwanheider Straße bis zum Ende des Schlosswaldes.


3. Drillinge dürfen in der Boize nicht verwendet werden.
Es sind generell nur Einzelhaken erlaubt, auch beim Spinnfischen.


4. Beim Aalangeln sowie generell beim Angeln mit natürlichen Ködern
sind
Haken mit einer Mindestgröße von 2 zu verwenden.
Da die Hersteller verschiedene Normen verwenden, gilt im Zweifelsfall: Die Spannweite zwischen Hakenspitze und Schenkel muss mindestens 12mm betragen !

Es gelten ebenfalls weiterhin die hiervon nicht berührten Bestimmungen der Gewässerordnung des LAV/MV !

Die neuen Regelungen gelten ab dem 1. Oktober 2014 für die Boize unterhalb der A24.

Der Boizenburger Hafen und der Schacksgraben (Alte Boize ab Brücke Altendorf)
sind von allen diesen Regelungen nicht betroffen !


Boizenburg, den 31.07.2014


Aus wiederholtem Anlass veröffentlichen wir an dieser Stelle folgende Anleitung:

Wie verhält man sich man bei einem Fischsterben?


Als erstes eine Unterscheidung von

Umweltbedingtem und Erregerbedingtem Fischsterben vornehmen !


Umweltbedingtes Fischsterben (Gewässerverschmutzung)

- Fische sterben massenhaft in kürzester Zeit
- betroffen ist der gesamte Fischbestand in der Reihenfolge der Empfindlichkeit der Fischarten


Erregerbedingtes Fischsterben (Fischkrankheit)

- Verluste über längeren Zeitraum
- Nur eine bestimmte Fischart oder Altersklasse
- In natürlichen, extensiv bewirtschafteten Gewässern sehr selten


Verfahrensablauf bei einem Fischsterben durch Gewässerverschmutzung:.

Grundsätzlich: Schadensnachweis und Beweissicherung geht vor Fischrettung !

Es bringt nichts sterbende Fische umzusetzen, wenn nachher ohne Wasserproben und andere Nachweise wie Fotos etc. kein Verursacher mehr festzustellen ist !


- Sofort die zuständige Polizeidienststelle und während der Dienstzeiten die Untere Wasserbehörde des Landkreises sowie den Amtsveterinär (bei Erregerbedingtem Fischsterben) informieren, um das Fischsterben anzuzeigen.

Polizei Boizenburg: 038847 - 6060

Fachdienst Gewässerschutz Ludwigslust: 03874 - 624 27 98


- Pächter oder Besitzer des Gewässers benachrichtigen.

Gewässerwart SAV Boizenburg: 0175 563 42 98

- Es müssen so schnell wie möglich Wasserproben entnommen werden, und zwar an der vermutlichen Einleitungsstelle. Wenn diese nicht gleich auszumachen ist, dort wo sich die toten Fische befinden, sowie oberhalb und unterhalb in einem unbeeinträchtigten Abschnitt. 2 Liter Wasser müssen es mindestens je Probestelle sein. Die Gefäße sind komplett zu füllen und unter Wasser wieder zu verschließen.

- Außerdem sollten tote Fische verschiedener Arten in Gefrierbeuteln sichergestellt werden.
Danach sind alle Gefäße mit Wasserproben, Beutel mit Fischen zu beschriften und bis zur Übergabe bzw. Ablieferung unter 8 Grad zu kühlen.

- Wenn in Fließgewässern die Einleitungsstelle nicht bekannt ist, sind dort Wasserproben zu entnehmen, wo sich die Schadstoffe wahrscheinlich gerade befinden. Grundsätzlich von entscheidender Bedeutung ist die frühestmögliche Probeentnahme im Gewässer, ansonsten ist die Schadstoffwelle abgeflossen und ein Nachweis des Verursachers wird unmöglich.

- Wenn möglich, sind die Einleitungsstelle und die toten Fische zu fotografieren oder besser zu filmen. Außerdem sollten Besonderheiten wie unnatürlicher Geruch, Wasserverfärbungen, Schaumbildung und Ablagerungen beschrieben werden, um möglichst viele Fakten zu sammeln.

- Sehr hilfreich ist es außerdem, das Umfeld genauer zu beobachten, wenn der Grund des
Sterbens nicht erkennbar ist.

- Sind beispielsweise Landwirte beim Ausbringen von Gülle, treten Sickersilosäfte, Gärreste aus Biogasanlagen, ungeklärte Abwässer aus oder finden bauliche Maßnahmen in unmittelbarer Gewässernähe statt, sollte diese Angelegenheit näher betrachtet werden.

- Unbedingt sollte man warten bis die Beamten der Wasserschutzpolizei oder der unteren Wasserbehörde vor Ort sind, damit man die Proben übergeben und die Beobachtungen genau und zeitnah schildern kann.

- Ist der Verursacher ermittelt, kommt in der Regel auch seine Versicherung für den entstandenen Schaden auf. Dies ist allerdings nur möglich, wenn der Pächter des Fischereirechtes von Anfang an richtig reagiert. Abschließend möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass für die Entsorgung der toten Fische die Abfallbehörden der zuständigen Landkreise oder kreisfreien Städte verantwortlich sind.


Bildergalerie Vereinsarbeit
Im Laufe der Zeit haben sich viele Fotos angesammelt, die wir hier in einer laufend wachsenden Bildergalerie zeigen möchten, um einen Eindruck von der Vereinsarbeit zu geben.
Ob Arbeitsdiensteinsätze, Besatzmaßnahmen, Fischbestandsuntersuchungen, Eindrücke bei Gewässerbegehungen oder Veranstaltungen, alles kann hier hinein !
Wer Fotos beisteuern möchte, kann diese an savbb@web.de oder pro-boize@web.de schicken !


08/2012 Transponder in Elbfischen

Seit 2010 wurden ca 1000 Elbfische verschiedener Arten unterhalb der Staustufe Geesthacht mit sogenannten Transpondern markiert. Damit soll das Wanderverhalten und der Aktionsradius der Fische erforscht werden. Solltet Ihr beim Ausnehmen von Fischen solche Transponder finden, bitten die Biologen um Eure Mithilfe.

Schickt die Transponder an folgende Adresse:

Institut für angewandte Ökologie
Neustädter Weg 25
36320 Kirtorf-Wahlen

Ihr bekommt eine Prämie von 20 Euro.

So sehen die Transponder aus.


07/2009 Der SAV Boizenburg/Elbe e.V. und der SAV Untere Sude e.V. geben bekannt:

Beide Vereine haben zusammen den Salzsee, das Köster-Brack, das Brandsche Brack sowie die Kuhle gegenüber dem Brandschen Brack (Sude Seite) für ihre Mitglieder gepachtet.
Im gegenseitigem Einvernehmen beangeln das Brandsche Brack nur Mitglieder des SAV Untere Sude e.V., alle anderen Gewässer werden zusammen genutzt.
Der Salzsee kann halbseitig (Deichseite) beangelt werden.

Zur Vereinfachung der Fischereiaufsicht haben die Mitglieder des Vereins "Untere Sude" diese Erkennungskarte im Auto liegen:

Die Mitglieder des SAV Boizenburg haben den gelben runden Aufkleber mit dem Vereinslogo.


Angelberechtigungen für die neuen Gewässer gibt es kostenlos für die Mitglieder beider Vereine in Boizenburg in den Angelläden Andre`s Angeleck, Angelcenter Gumz & Mieck, sowie in Besitz beim Bäcker. Es muss nur ein gültiger Sportfischer-Pass vorgezeigt werden.
Somit gibt es für die Mitglieder beider Vereine eine weitere Möglichkeit bei Hochwasser in Elbe und Sude auf diese Gewässer auszuweichen.


10/2006 Befahrung Deichverteidigungsweg an der Sude
Laut einem Artikel in der SVZ vom 11.10.2006 ist nun endlich das Befahren der Deichverteidigungswege von Altendorf bis Gothmann und in Richtung Sudestau offiziell freigegeben.

"Wie Bürgermeister Harald Jäschke gegenüber SVZ mitteilte, betrifft dieses die Strecke von der Station 1+516 (Altendorfer Weg bis Station 2+313,7 (Auffahrt auf den Deichverteidigungsweg aus Richtung Gothmann/Boizenburg). Dieser Abschnitt wird für Fahrzeuge bis 3,5 t zugelassen und ist mit einer maximalen Geschwindigkeit von 20 km/h zu befahren. Das Befahren der Böschung und des Schutzstreifens ist nicht gestattet.
Die Strecke von Station 1+516 (Altendorfer Weg) bis Station 0+471,7 (Sudeabschlusswehr) wird nur eingeschränkt für Radfahrer und landwirtschaftliche Fahrzeuge freigegeben.

Die bestehende Ausnahmeregelung für Mitglieder des SAV Boizenburg e.V. zum Erreichen des Parkplatzes bleibt bestehen.

Die Genehmigung für die öffentliche Nutzung des Abschnitts Altendorfer Weg bis zur Auffahrt auf den Deichverteidigungsweg aus Richtung Gothmann gilt befristet bis zum 31. Dezember 2008. Die Bürger sollten die aufgestellte Verkehrsbeschilderung beachten."

Nachtrag 2011: Die Vereinbarung wurde bis 2020 verlängert !


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