Rezept: Graved !

Boize
Elbe
Sude
Boizenburg
Angeln
Mecklenburg
Sav Boizenburg
Sportangelverein
Jugendarbeit
Rezepte, Allgemeine Berichte
Pro Boize

Graved - Die edle Art der Fischzubereitung

Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten der Fischzubereitung (Immer Räuchern oder braten ist ja langweilig) bin ich irgendwann auf das Thema "Graved" gestossen.
Der Begriff Graved stammt aus dem skandinavischen Raum und heisst direkt übersetzt "Eingegraben". Diese Möglichkeit Fisch haltbar zu machen wurde von den Skandinaviern schon vor Jahrhunderten entdeckt. Früher wurde der Fisch nach dem Salzen noch in Erdlöchern vergraben und mit Steinen beschwert, daher die Bezeichnung dieser Zubereitungsart. Hierzulande sagt man auch "Beizen" dazu.

Anfangs hatte ich einige Bedenken, das ganze hat so etwas von "rohem Fisch", dies ist aber nicht der Fall. Ein eingelegter Hering ist ja schliesslich auch kein "roher Fisch".
Mit Sushi hat das ganze also nichts zu tun.
Als ich eines Tages die Kühltruhe mit einigen gut 2-3 Kilo schweren Regenbogenforellen gefüllt hatte, fasste ich den Entschluss, es einfach mal zu probieren.

Das Ergebnis war auf Anhieb fantastisch, und der Zuspruch der eingeladenen Angelkollegen war so gross, daß ich nun öfters mal Graved zubereiten muss !

Inzwischen habe ich die Methode etwas verfeinert und verschiedene Salmoniden auf diese Art zubereitet. Fazit: Die Regenbogenforelle, rotfleischig und ab 2 kg, (Handelsbezeichnung "Lachsforelle") ist dafür hervorragend geeignet, meiner Meinung nach sogar noch besser als Lachs. Ansonsten habe ich es inzwischen mit Meerforelle und Saibling probiert.
Aber auch andere Fischarten wie z.B. der Aland soll geeignet sein, dies konnte ich leider noch nicht selbst testen.